Sonne in Europa

In Europa besteht ein großes noch unausgeschöpftes Potential zur Nutzung der Sonnenenergie, nicht nur im High-Tech Bereich. Wir bemühen uns zu zeigen, dass solares Kochen nicht eine "Dritte Welt-Technologie" ist, sondern auch bei uns die Möglichkeit der realen Anwendung besteht. Aus diesen Gründen informiert die "Solare Brücke" durch Vorträge und praktische Vorführungen in Schulen, Vereinen, auf Messen etc. über die technisch einfache und doch effiziente Nutzung der Sonne in unseren Breiten (solares Kochen mit Parabolspiegeln, Sonnenöfen, Warmwasseraufbereitung).

mobile_Solarkche

Dazu setzen wir unter anderem unsere mobile Solarküche ein. Sie dient als energieautarke Verpflegungsei heit für (Feste, Messen, Projekttage an Schulen, etc., mit der die Funktionsweise des solaren Kochens auf unterschiedliche Weise anschaulich demonstriert werden kann.

Selbstverständlich wird die "rollende Sonnenküche", um möglichst breiten Einsatz zu finden, an Interessenten verliehen. Die Kapazität reicht aus um für 20 - 30 Personen komplett zu kochen und zu backen.


 

Entwicklungsarbeit

Für den Erfolg des Solaren Kochens ist es von entscheidender Bedeutung, den Bedienkomfort weiter zu erhöhen, an die Bedürfnisse der Benutzer anzupassen und neue Anwendungen zu erforschen. Die Solare Brücke hat bereits viele Studenten der verschiedensten Fachbereiche mit Know-How und Betreuung unterstützt ihre Abschlussarbeiten, Semesterarbeiten und Prakitka in diesem Bereich zu machen.

 

Projektbeispiel

Deepak und Shirin Gadhia konnten in ihrem Ökozentrum im indischen Staat Gujarat eine Werkstatt einrichten, die solare Großküchen und SK 14 herstellt und installiert. Mehrjährige Unterstützung durch die Solare Brücke und ihre Partnerorganisationen Ulog, Globosol und EG-Solar haben geholfen einen mittelständischen Betrieb mit mehreren Angestellten aufzubauen, der mit steigender Nachfrage voll ausgelastet ist. So wurde z.B. in Mont Abu (Radjastan) eine Großküche in einem Yoga-Zentrum mit 24 Parabolspiegeln ausgestattet, die nun ca. 1000 Studenten solar versorgt. Die Spiegel befinden sich auf dem Dach des Gebäudes und erzeugen heißen Dampf, der in die Töpfe der Großküche geleitet wird. Die Betreiber dieser Anlage (Brahma Kumaris) haben in Abu Road aus eigener Kraft mit begleitender technischer Unterstützung der "Solaren Brücke" eine weitere solche Anlage mit 84 Spiegeln errichtet, die für 18.000 Personen kocht. Täglich werden ca. 3000 kg Dampf solar erzeugt. Inzwischen sind mehrere weitere Dampfküchen von verschiedenen Werkstätten hergestellt, entstanden.